Niko Kovac soll Eintracht Frankfurt vor dem Abstieg bewahren

Eintracht Frankfurt hat einen Nachfolger für den am Sonntag entlassenen Armin Veh gefunden. Wie die Hessen am Dienstag bekannt gaben wird Ex-Bundesligaprofi Niko Kovac neuer Cheftrainer in Frankfurt. Sein Bruder Robert Kovac wird neuer Co-Trainer. Beide haben einen Vertrag bis zum Sommer 2017 unterschrieben, dieser gilt jedoch nur für die 1. Liga.

Markus Gisdol, Jens Keller uns Jos Luhukay, die Liste der potenziellen Trainerkandidaten in Frankfurt war lang, am Ende haben sich die Verantwortlichen in Frankfurt gegen einen etablierten Bundesliga-Trainer entschieden und für den „Debütanten“ Niko Kovac. Der 44-jährige ist kein unbekanntes Gesicht in Deutschland, war bisher jedoch „nur“ als Profi aktiv in der Bundesliga. Für Hertha BSC Berlin, Hamburger SV, Bayer Leverkusen und Bayern München hat der ehemalige defensive Mittelfeldspieler 241 Liga-Spiele (31 Tore) absolviert.

Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen äußerte sich wie folgt zu der Verpflichtung von Kovac: „Es muss das Ziel von Niko Kovac sein, die Kräfte der Mannschaft zu mobilisieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Wir sind überzeugt, dass er dies erreichen wird“.

Kovac kommt nicht alleine nach Frankfurt, sondern bringt seinen Bruder Robert mit. Beide agierten bis September 2015 als Trainerduo bei der kroatischen Nationalmannschaft. Die beiden Kovac-Brüder haben einen Vertrag bis zum Sommer 2017 unterzeichnet, dieser hat jedoch nur eine Gültigkeit für die erste Liga. Die offizielle Vorstellung im Rahmen einer Pressekonferenz ist heute Nachmittag geplant.

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