England: Chinesische Investoren steigen bei Manchester City ein

Manchester City hat sich in den vergangenen Jahren zu einem europäischen Top-Klub entwickelt, vor allem dank der Millionen-Investitionen von Investoren aus Abu Dhabi. Nun haben sich weitere Investoren an den Citizens beteiligt, wie der Premier League-Spitzenreiter am Dienstag bekannt gab, wurden 13 Prozent des Klubs für rund 380 Millionen Euro an ein chinesisches Konsortium verkauft.

Die englische Premier League ist finanziell betrachtet das Maß aller Dinge im europäischen Fußball. Scheich Mansour bin Zayed aus Abu Dhabi hat in den vergangenen Jahren einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in Manchester City investiert und den Verein damit in die Top-Elite befördert. Wie die Citizens heute bekannt gaben, gibt es ab sofort neben dem Scheich einen weiteren Großinvestor, ein chinesischen Konsortium. 13 Prozent der Klubanteile wurde an eine Gruppe institutioneller Investoren aus China verkauft, knapp 400 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 377 Millionen Euro) fließen somit in die Vereinskasse.

Angeführt wird das Konsortium von der China Media Capital (CMC), deren Chef Ruigang Li äußerte sich wie folgt zu dem Deal: „Wir und unsere Partner sehen diese Investition als erstklassige Möglichkeit, China in der globalen Fußball-Familie zu etablieren“.

Damit ist Scheich Mansour bin Zayed aus Abu Dhabi nicht mehr alleiniger Besitzer City Football Group, der neben Manchester City auch der US-Klub New York City FC, Melbourne City FC aus Australien und Teile des japanischen Vereins Yokohama F. Marinos gehören.

Das eingenommen Geld soll weniger in Spieler investiert werden, sondern primär in die Präsenz auf dem asiatischen Markt. CFG-Vorsitzende Khaldoon Al Mubarak zeigte sich zufrieden: „Fußball ist der am meisten geliebte, gespielte und verfolgte Sport der Welt, auch in China ist das Wachstum einzigartig und aufregend“.

Das sich das Investment lohnen kann haben die Citizens erst vor kurzem bestätigt. In der Saison 2014/15 hat der Klub einen Überschuss von rund 14,4 Millionen Euro erwirtschaftet.

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