EM 2016: Ungarn setzte sich in den EM-Playoffs gegen Norwegen durch

Nach über 44 Jahren wird Ungarn kommendes Jahr erneut an einer Fußball-Europameisterschaft teilnehmen. Die Mannschaft des deutschen Trainers Bernd Stocker setzte sich gestern Abend zu Hause in den EM-Payoffs mit 2:1 gegen Norwegen durch und hat damit das EM-Ticket gelöst.

Mit Ungarn steht seit gestern Abend der 21ste von insgesamt 24 Teilnehmern für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich fest. Die Magyaren setzten sich in Budapest mit 2:1 gegen Norwegen durch, das Hinspiel vor drei Tagen in Norwegen endete 1:1-Unentschieden, so dass Ungarn nach 44 Jahren erneut an einer EM-Endrunde teilnehmen wird.

Tamas Priskin brachte die Gastgeber vor rd. 27.000 Zuschauern im strömenden Regen in der 14. Minute mit 1:0 in Front. Markus Henriksen erhöhte in der 83. per Eigentor auf 2:0 für Ungarn. Henriksens war es auch, der in der 87. den 1:2 Anschlusstreffer erzielte. Am Ende blieb es jedoch beim knappen Heimsieg für die Ungarn.

Ungarns Nationaltrainer Bernd Storck äußerte sich nach dem Spiel wie folgt zu der EM-Teilnahme: „Der Verband hat so viel investiert in den vergangenen Jahren, aber es kam nie etwas dabei heraus. Das ist jetzt der nächste Schritt“. Auch Ex-Nationalspieler und Co-Trainer Andres Müller zeigte sich zufrieden: „Das ist wie ein kleines Fußballwunder. Wir haben zehn Tage so hart gearbeitet, auch wenn es uns nach den Anschlägen in Paris schwer gefallen ist, über Fußball zu sprechen“.

Heute und morgen geht es um die letzten drei verbliebenen EM 2016 Tickets. Irland empfängt in Dublin nach einem 1:1 im Hinspiel Bosnien-Herzegowina. Am Dienstag spielt Dänemark gegen Schweden in Kopenhagen (Hinspiel: 1:2) und Slowenien gegen die Ukraine (Hinspiel: 0:2) in Maribor.

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