Klaus Allofs: Ohne die Champions League-Teilnahme ist Kevin de Bruyne weg

Kevin de Bruyne hat sich seit seinem Wechsel vergangenen Sommer vom FC Chelsea zum VfL Wolfsburg auf Anhieb zu einem der Leistungsträger bei den Wölfen entwickelt. Der 23-jährige Belgier ist maßgeblich an dem aktuellen Erfolg der Wolfsburger beteiligt. Doch VfL-Manager Klaus Allofs kennt die Ansprüche und Ziele seines Top-Stars, ohne die Teilnahme an der Champions League könnte de Bruyne Wolfsburg trotz laufenden Vertrags vorzeitig verlassen.

Mit acht Toren und elf Vorlagen ist Kevin de Bruyne nicht nur Top-Scorer beim VfL Wolfsburg, sondern führt auch das ligaweite Ranking nach 20 absolvierten Spieltagen an. Der offensive Mittelfeldspieler ist derzeit in bestechender Form, allein in den ersten drei Spieltagen nach der Winterpause hat de Bruyne fünf Treffer selbst erzielt und einen weiteren vorbereitet.

Die Wölfe haben sich unter dem belgischen Nationalspieler schon längst zum „Bayern-Jäger Nr. 1“ gemausert, de Bruyne ist der unangefochtene Taktgeber im Offensivspiel von Trainer Dieter Hecking. Der VfL belegt derzeit hinter den Münchnern den zweiten Platz in der Bundesliga, der Vorsprung auf Rang 3 (FC Schalke 04) beträgt bereits acht Zähler. Die Teilnahme an der UEFA Champions League kommende Saison ist fest eingeplant, auch wenn das keiner der Verantwortlichen in Wolfsburg so deutlich aussprechen möchte. VfL-Manager Klaus Allofs weiß jedoch welche Bedeutung die Qualifikation zur CL für Top-Spieler wie Kevin de Bruyne hat: „Wie lange Kevin bei uns bleibt? Das hängt auch von unserer Entwicklung“. Ohne die Champions League ist der Belgier laut Allofs mittelfristig nicht zu halten: „Dann ist Kevin weg.“

An Interessenten für den 23-jährigen dürfte es wohl kaum mangeln, de Bruyne wird regelmäßig mit diversen europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht, unter anderem mit dem FC Bayern München. Von 2013 bis 2014 spielte er bereits für den FC Chelsea, schaffte dort jedoch in jungen Jahren nicht den Durchbruch. Sein Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis zum Sommer 2019, laut Allofs besitzt dieser keine Ausstiegsklausel, dennoch ist dies keine Garantie für einen Verbleib beim VfL.

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